Die in unserer zweiwöchigen Fahrt gesammelten Eindrücke, Erfahrungen und Freundschaften sind unbezahlbar. Abgesehen von der überwältigenden Gastfreundlichkeit und Offenheit mit der wir schon bei unserer Ankunft empfangen wurden, überraschten mich außerdem die vielen Gemeinsamkeiten, die wir trotz zwei unterschiedlichen Kulturen, politischen Systemen und Schulalltagen mit unseren Austauschpartnern und Austauschpartnerinnen teilten. Begleitet von Karaoke Bars, Hot Pot Restaurants und anderen Freizeitaktivitäten, die unsere Austauschschüler oftmals sogar über ihre schulischen Verpflichtungen stellten, ging die erste Woche schnell, fast zu schnell um.

Doch auch die zweite Woche, die wir mit zwei sehr interessanten und netten Reiseführern in drei verschiedenen Städten verbringen durften, hinterließ bleibende Eindrücke und schöne Erinnerungen. Und auch wenn ich Hühnerfüße und komprimiertes Entenblut nicht allzu sehr vermissen werde, hoffe ich dennoch, dass das Ende unserer Reise nicht das Ende unserer Freundschaften mit den Chinesen bedeutet und es in den folgenden Jahren noch das ein oder andere Wiedersehen in China oder auch in Deutschland geben wird.

Text: Colin Kahyaoglu Klasse 10a

Biologieunterricht an der Caoyang Middle School

Bildquelle: Frau Ernst