Wenn ein internationales Frühstück mit Speisen und Getränken aus vielen Nationen den Tag einläutet, während über den Brexit diskutiert wird.
Wenn verschiedene Europa-Hymnen über den Schulhof zu hören sind, während dort eine Menschenkette und diverse europäische Flaggen aufgemalt werden.
Wenn “Checker-Tobi” in einem Erklärvideo das Europa-Parlament vorstellt, während im Zimmer nebenan eine virtuelle Reise in eine europäische Hauptstadt geplant wird.
Wenn für die einen der Vormarsch der asiatischen Hornisse in Europa ein Thema ist, während die anderen Mathematik-Aufgaben lösen, die in verschiedenen Fremdsprachen formuliert sind.
Wenn zwei Referenten (Frau Maros als Berufsberaterin und Herr Joukov als Politiker) sich mit der Kursstufe über die Chancen eines Medizin-Studiums im europäischen Ausland bzw. europäische Fragen im Landtag austauschen, während in einer anderen Stufe die Europa-Sage besprochen wird.
Wenn sich die Klassenstufe 10 zeitintensiv mit spannenden Fragen (“Wie sicher sind wir in Europa?” “Wie steht es um den Wohlstand und die Gerechtigkeit in Europa?”) beschäftigt und ihre Deeper-Learning- Produkte in der Aula ausstellt, während die Unterstufe mit der SMV eine Europa-Rallye durchs Schulhaus durchführt.

Dann ist das Zertifikat Europaschule nicht nur ein Aushängeschild, sondern der europäische Gedanke wird in seiner Vielfalt bei uns an der Schule sichtbar erlebt und gelebt.
S. Metzinger

Foto (S.Metzinger)