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Bibliotheksführung –Schülerinnen und Schüler der Klasse 5C lernen gleich in der zweiten Woche des Schuljahres die Schülerbücherei kennen.

Die Deutsch- und Differenzierungsstunde am 25.9. nutzen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5C zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Seelhorst der Einladung von Frau Kramer zu einer Bibliotheksführung zu folgen.

Vor der Schülerbücherei erwartetet Frau Kramer die Schülerinnen und Schüler, hieß sie herzlich willkommen und erklärte ihnen erste wichtige Besonderheiten der Schülerbücherei.
In der Bibliothek durften es sich die Schülerinnen und Schüler auf den Sesseln und Stühlen bequem machen und Frau Kramer zeigte ihnen, wie man sich in der Bibliothek zurechtfindet, wie man recherchiert und Bücher ausleiht. Im Anschluss daran machten die Schülerinnen und Schüler immer zu zweit eine Bibliotheksrallye, um einzuüben, was sie neu gelernt hatten.
Keine Woche später, am Donnerstag, 1.10., hatte Frau Kramer die Aufgaben der Rallye ausgewertet und den Schülerinnen und Schülern über ihre Deutschlehrerin kleine Preise zukommen lassen.

Gelegenheit zum Kennenlernen –

Wandertag der Klasse 5C zur Reutemühle

Am Donnerstag, 24.9.2026, fand für die Klasse 5a-5c der erste Wandertag am Gymnasium Überlingen statt.

Die Schülerinnen und Schüler machten sich mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Haubrichs, ihrer Deutschlehrerin, Frau Seelhorst, sowie den Praktikantinnen Frau Baiker und Frau Schmidt von der Schule aus zu Fuß auf den Weg zur Reutemühle. Auf dem Weg gab es viel zu entdecken und immer wieder nutzen die Schülerinnen und Schüler die Spielplätze, die am Weg lagen. Und sie nutzen die kleine Wanderung, mal mit dem einen und mal mit dem anderen eine Weile zu spazieren und ihn oder sie näher kennen zu lernen.

Die Zeit auf der Reutemühle verging wie im Flug. In kleinen Gruppen beobachteten und fütterten die Schülerinnen und Schüler Tiere, nutzen die Spielgeräte und ließen sich die Sonne ins Gesicht scheinen.

Mit dem Bus ging es dann zurück nach Überlingen. Ein schöner erster Ausflug an der neuen Schule…!

Klassenstunde – lebendiges Lernen im Rahmen der Demokratiebildung

Klasse 5A macht im Schuljahr 2025/2026 beim 1. Mainauer Vogelscheuchenwettbewerb mit und gewinnt im Schuljahr 2026/2027

Am 4. Februar 2026 brachte eine Schülerin, Klassensprecherin, der damaligen Klasse 5A das Anliegen ein, darüber zu diskutieren, ob die Klasse 5A beim 1. Mainauer Vogelscheuenwettbewerb teilnehmen sollte.
Die Schülerinnen und Schüler beschlossen damals teilzunehmen und vereinbarten erste Planungsschritte: Sie fragten ihre Kunstlehrerin, Carola Lässing, ob sie sie unterstützen würde und sie wollten sich erkundigen, was man beachten muss, wenn man Vogelscheuen bauen möchte.

Im Kunstunterricht sind dann erste Skizzen von Figuren entstanden, die in einer der folgenden Klassenstunden in Gruppenarbeit zusammengeführt worden sind. Zwei Schülerinnen der Klasse 5A schrieben ein Märchen in dem die gestalteten Figuren eine Rolle spielen. Damals war das Thema Märchen Gegenstand des Deutschunterrichts.

Mit den entstandenen Skizzen und mit dem Märchen bewarben sich die Schülerinnen und Schüler darum, am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen.
Nachdem die Bewerbung positiv beschieden worden war, bildeten Eltern der Klasse 5A Ende April 2026 eine Taskforce, um die Kinder der Klasse 5A zu unterstützen. Federführend war dabei Maren Betz. Ab diesem Zeitpunkt lief alles optimal ineinander: Es gab Gruppen von Schülerinnen und Schülerin, die außerhalb des Unterrichts das Bauen einer Figur übernahmen, es gab eine Gemeinschaftsaktion von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern im Kunstunterricht, es gab viele, viele Klassenstunden zur Koordination des Projekts und zur Aufnahme des Märchens sowie der Selbstvorstellung der Figuren. Das Märchen sowie die Selbstvorstellungen der Figuren sollten über QR-Code abrufbar sein. Ein Schüler der LTM-AG Felix Linster erstellte für das Projekt den QR-Code.

Am Freitag, 24.07., sind die Figuren über den Seeweg zur Mainau gebracht worden. Engagierte Eltern hatten die „Gisela“ sowie ein motorisiertes Beiboot gechartert, die Figuren, Schüler/-innen und Eltern sowie die Klassenlehrerin eingeladen und sind zur Mainau gefahren.

Am Sonntag, 4.10., fand die Siegerehrung auf der Mainau statt. Eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern waren mit ihren Eltern gekommen, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Und das war sehr gut so! Die Schülerinnen und Schüler, die inzwischen zur Klasse 6A geworden waren, gewannen den ersten Platz und freuten sich riesig über die Auslobung!

Und wenn alles gut geht, werden die Figuren am 19./20.10. zurück nach Überlingen transportiert und im Schulgarten aufgestellt.

Mit dem Siegergeld werden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A zusammen mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Seelhorst, eine schöne Unternehmung machen.

Was für ein Projekt!

Frederick-Woche 2026 wirft ihre Schatten voraus…Lesungen mit dem Jugendbuchautor Patrick Hertweck am Gymnasium Überlingen

Am 30.09.2026 saßen jeweils in der 3./4. und in der 5./6. Stunde aufgeregte Sechstklässlerinnnen und Sechstklässler im Konferenz- und Veranstaltungsraum, die Augen gespannt auf den Gast und Autor Patrick Hertweck gerichtet.

Finanziell unterstützt vom Friedrich-Bödecker-Kreis gelang es, Patrick Hertweck im Rahmen der Frederick-Woche 2026, die der Leseförderung dient, für zwei Lesungen mit Werkstattgespräch am Gymnasium Überlingen zu gewinnen.

Patrick Hertweck stellte zunächst die beiden Protagonistinnen seines Romans „Tara und Tahnee“ in einer Weise vor, die sein junges Publikum fesselte. Dann las er zwei Stellen seines Romans vor und endete selbstverständlich an einer besonders spannenden Stelle, sodass die Neugier der Schülerinnen und Schüler geweckt wurde, wie die Handlung weitergeht.
Im zweiten Teil der Veranstaltung beantwortete Patrick Hertweck eine Reihe von Fragen und sprach mit den jungen Zuhörerinnen und Zuhörer auch über Literatur und über das Schreiben.

Diejenigen, die wollten, konnten sich am Ende eine Autogrammkarte mitnehmen und/oder einen Roman erwerben, den Patrick Hertweck signierte und dabei auch mit einzelnen Schülerinnen und Schülern kurze Gespräch führte.

Mit Spanisch in die große weite Welt

Zwei ehemalige Abiturientinnen zu Besuch im Leistungsfach Spanisch bei Frau Metzinger

„Sprachen eröffnen die Welt“ – das haben Veronika Appolonov und Elisa Niess (Abiturjahrgang 2025) eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
In der zweiten Schulwoche berichteten die beiden jungen Frauen, wie sie nach dem Abitur ein halbes Jahr lang verschiedene Länder des lateinamerikanischen Kontinents bereisten und welche Erfahrungen sie bei ihren Ausflügen und beim Arbeiten im Ausland machten.
Interessiert und beeindruckt folgten die SchülerInnen des diesjährigen Leistungsfachs Spanisch der Präsentation, die aus vielen Fotos und Videos sowie Anekdoten und Tipps bestand. Besonders interessant waren die Erzählungen dazu, wie sich das Spanisch er jungen Frauen durch den Aufenthalt in u.a. Panama, der Dominikanischen Republik oder Puerto Rico entwickelt hat. Aber auch die persönlichen Begegnungen und die vertiefte Auseinandersetzung mit den Einheimischen und der einhergehende Perspektivwechsel waren ein großes Thema.
Die kulinarischen Highlights der Reise sowie Berichte über Feste und Traditionen kamen aber nicht zu kurz.
Am Ende gab es viel Redebedarf und alle waren sich einig: Schule bildet die Grundlagen und das Reisen bildet vor allem die Persönlichkeit!

Elisa und Veronika kamen sehr gerne an ihre ehemalige Schule zurück und bereits jetzt planen sie ihre nächste Reise – natürlich in die spanischsprachige Welt!

Foto: S. Metzinger

Bregenzer Festspiele La Traviata Jahrbuch Bericht 2026

Jedes zweite Jahr fährt das Gymnasium Überlingen nach Bregenz für die Young Peoples Night im Rahmen der Bregenzer Festspiele. Dieses Jahr stand die Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht hier die Kurtisane Violetta Valérie (Sopran), die neben ihrem glamourösen Leben in der Pariser Gesellschaft des 19. Jahrhunderts mit der lebensbedrohlichen Krankheit Tuberkulose zu kämpfen hat. Wie in so vielen Opern spielt auch hier die Liebe eine zentrale Rolle: der junge Alfredo Germont (Tenor) gesteht ihr seine Liebe und zusammen wagen sie eine Beziehung trotz unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Alfredos Vater, gesungen von einem Bariton, ist besorgt um den Ruf seiner Familie und mischt das Ganze nochmal auf. Die Kulisse der Seebühne wurde schlicht gehalten, was aber nichts an der Aussagekraft ändert. Der dargestellte fast zerbrochene Spiegel soll symbolisch vieles darstellen, vor allem aber wie Violetta an der Liebe und der Krankheit zerbricht. Während der Vorführung öffneten sich dann wie durch Zauberhand Räume und gaben neuen Platz für Szenen frei. Wie so oft startete der Ausflug mit einer Busfahrt. Einmal angekommen, gab es zur Weiterbildung und Vorbereitung mehrere Möglichkeiten den Nachmittag bis zur abendlichen Vorstellung zu überbrücken. In Gesangsworkshops brachten uns ehemalige Opernsängerinnen (Sopran und Alt) Kanones bei und zeigten uns mit Übungen, was im Mindesten für einen schönen, vollen Klang der Stimme dazugehört. In Tanzworkshops erhielt man Einblicke in Choreografien, wie man sie später bei der Aufführung nochmal zu sehen bekam. Auch waren kostenlose Eintritte in das Vorarlberg Museum und das Kunsthaus Bregenz in dem Programm der Young Peoples Night enthalten. Für alle, die noch keine Ahnung hatten, worüber in ein paar Stunden auf Italienisch gesungen wird, gab es eine kurze Einführung in einem Saal. Dem gleichen Saal, wo während der Vorführung das Orchester live spielt und übertragen wird, was mittels ausgeklügelter, spezieller Technik geschieht. Auf die Interessengruppe abgestimmt (überwiegend junge Leute), gab es in der Einführung sämtliche jugendsprachliche Bezüge. Somit waren keine Italienisch-Kenntnisse notwendig, um den Verlauf der Handlung und die Beweggründe der Protagonisten zu verstehen. Wie der Spannungsbogen der Oper zog sich die Spannung durch den Abend, ob die Vorführung im Freien auf der Seebühne wegen Regen stattfinden kann. Doch spielte uns das Wetter glücklicherweise in die Karten. Mit Ponchos und Regenjacken wurden die paar regnerischen Minuten am Anfang der Oper überstanden. Auch die Darstellerinnen und Darsteller waren keinesfalls aus Zucker, sondern machten einfach weiter. Da an diesem Abend die Generalprobe stattfand, bekamen wir alle noch einen ganz besonderen Einblick in den Theateralltag, wie man ihn sonst in Zukunft vermutlich nie bekommen wird. Für wenige waren die unerwarteten Bemerkungen zu einer gemeinsamen Arie von Violetta und Alfredo vielleicht nur eine nervige Unterbrechung. Doch es zeigt, dass manchmal an den kleinsten Rädchen gedreht werden muss, um eine so tolle Aufführung auf die Beine stellen zu können. Nach langem Applaus ging es im Wettlauf mit unzähligen anderen Schulklassen zurück zu den Bussen und ab nach Hause. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es eine sehr gelungene Vorstellung war. Das Bühnenbild war, wie jedes Mal, so ausgeklügelt und voller Überraschungen. Der Bereich mit Wasser wurde auch gekonnt eingesetzt und das Schauspiel sowie der Gesang waren durchaus bewundernswert. Dass eine solche Erfahrung so vielen jungen Menschen durch die Young Peoples Night ermöglicht wird, ist wirklich einzigartig. Vielen Dank an die Musikfachschaft und unserem Busfahrer Herr Mezger, die diese Fahrt für SchülerInnen des Gymnasiums ermöglicht haben!

Autorin: Lavinia Reuter