Im Rahmen unserer schulischen Präventionsarbeit bekam die Klassenstufe 9 eine eindrucksvolle Theateraufführung des Weimarer Kulturexpress in unserer Aula präsentiert. Das Stück „Von Gras zu Crystal“ setzte sich intensiv mit dem Thema Drogenkonsum und dessen Folgen auseinander und regte die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken an.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Freundinnen, die sich seit ihrer Kindheit kennen und gemeinsam „einfach mal etwas ausprobieren“ wollen. Was zunächst harmlos erscheint, beginnt mit dem Konsum sogenannter „legaler“ Substanzen, deren Wirkung und Risiken häufig unterschätzt werden. Die Verharmlosung dieser ersten Schritte führt dazu, dass die Hemmschwelle sinkt und der Konsum zur Gewohnheit wird.
Im weiteren Verlauf geraten die beiden Jugendlichen zunehmend in eine Spirale, die sie auch mit illegalen Drogen in Berührung bringt. Während anfangs noch alles nach Freiheit und Abenteuer aussieht, werden die Konsequenzen ihres Handelns immer deutlicher. Die Lebenswege der Freundinnen entwickeln sich schließlich in unterschiedliche Richtungen – geprägt von ihren jeweiligen Entscheidungen und deren Folgen.
Besonders wertvoll war der direkte Austausch im Anschluss an die Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Eindrücke schildern und mit den Darstellerinnen ins Gespräch kommen. Dabei wurde deutlich, wie nachhaltig das Stück gewirkt hat. So fasste eine Schülerin ihre Erkenntnis treffend zusammen: „Niemals wegen der Gruppe oder Stress mit Drogen anfangen.“ Ein anderer Schüler betonte: „Ich fand es gut, dass die jungen Schauspielerinnen mit uns gesprochen haben – das ist etwas anderes, als wenn Erwachsene uns das erzählen.“
Unser besonderer Dank gilt dem KKP Verein des Bodenseekreises sowie dem Verein der Förderer des Gymnasiums, ohne deren finanzielle Unterstützung diese wichtige Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Prävention und machte deutlich, wie entscheidend es ist, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.
Christina Strack, Kristina Oppermann, Anneros Rösch
Präventionsteam, Schulsozialarbeit

