Im Rahmen unseres schulischen Präventionskonzeptes fand für die Mädchen der 7. Klassen eine besondere Einheit zur Selbstbehauptung statt. In diesem Schuljahr stand erneut Aikido auf dem Programm – eine japanische Kampfkunst, die nicht auf Angriff, sondern auf Selbstschutz, Körperspannung und innere Haltung ausgerichtet ist.
Die Einheit wurde von unserer Schulsozialarbeiterin organisiert. Sie begleitete zum Training und reflektierte die Erfahrungen mit den Mädchen. Eingebettet ist das Angebot in ein umfassendes Präventionsprogramm unserer Schule, das jedes Jahr unterschiedliche Themenschwerpunkte wie Gewaltprävention, Medienkompetenz, Gesundheitsförderung oder Suchtprävention aufgreift.
Die Mädchen hatten sichtlich Freude an den Übungen. Neben konkreten Techniken zur Selbstbehauptung lernten sie, ihre eigene Körpersprache bewusster wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und selbstsicher aufzutreten. Viele nahmen wichtige Erkenntnisse über ihre eigenen Stärken mit – und erlebten, wie viel Kraft in einer ruhigen, klaren Haltung steckt.
Das Aikido-Projekt ist damit ein fester und geschätzter Bestandteil unseres Präventionsangebotes und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Persönlichkeit unserer Schülerinnen.
In diesem Jahr konnte das Projekt in Kooperation mit der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben durchgeführt werden. Durch diese wertvolle Zusammenarbeit wurde es möglich, den Schülerinnen ein qualifiziertes und praxisnahes Training anzubieten. Finanziell wurde die Einheit durch die Projektfördergelder der AOK, von der Siloah Waisenhausstiftung Isny und unserem Förderverein mitgetragen.
Ein herzliches Dankeschön hierfür!

Anneros Rösch
-Schulsozialarbeit-