Einen besonderen Meilenstein in der Schulgeschichte setzte die Jungenmannschaft des Gymnasium Überlingen beim Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia. Beim Finale im Gerätturnen des Regierungsbezirks Tübingen am 5. Februar 2026 erreichte das Team in der Wettkampfklasse U14 Jungen einen hervorragenden zweiten Platz – das beste Ergebnis einer Jungsmannschaft des Gymnasiums Überlingen seit Bestehen des Wettbewerbs.
Mit 162,10 Punkten belegte das Team aus Überlingen Rang zwei hinter dem Gymnasium Isny/Allgäu (165,00 Punkte). Der Rückstand auf den Landessieg betrug lediglich rund drei Punkte, sodass der Einzug ins Landesfinale nur äußerst knapp verpasst wurde. Platz drei ging an die Mühlbachschule Schemmerhofen (146,10 Punkte).
Besonders bemerkenswert ist diese Platzierung angesichts der personellen Ausgangslage. Die Mannschaft trat lediglich mit drei Turnern an, da Oskar Widenhorn (Klasse 5b) krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. Dadurch konnte keine Streichwertung genutzt werden, was im Vergleich zu voll besetzten Mannschaften einen deutlichen Nachteil darstellte. Umso höher ist die gezeigte Leistung sportlich einzuordnen.
Das Team setzte sich aus Tim Wilde (Klasse 5b), Ray Auer (Klasse 5b) und Tiago Rodriguez-Roidl (Klasse 7b) zusammen. Am Sprung gelang dem Gymnasium Überlingen sogar der Gerätesieg. Auch an den weiteren Geräten präsentierte sich das Team geschlossen. Am Boden, Barren und Reck erreichte die Mannschaft jeweils den zweiten Platz in der Gerätewertung.
Besonders konstant turnte Tim Wilde, der sowohl am Boden als auch am Reck jeweils 14,50 Punkte erzielte und damit maßgeblich zum starken Gesamtergebnis beitrug.
Betreut wurde die Mannschaft von Yannick Weislogel, der die Turner durch den Wettkampf begleitete. Trotz des knapp verpassten Landesfinals überwiegt bei allen Beteiligten der Stolz über das Erreichte deutlich. Der erstmalige Start einer Jungsmannschaft bei „Jugend trainiert für Olympia“ und der direkte Sprung auf das Podest zeigen eindrucksvoll das sportliche Potenzial der jungen Turner.