Gottesdienst zum Abitur und zum Ende der Schulzeit.

Hinausgehen in ein neues, fremdes Leben und doch Halt und Wurzeln behalten. Diese Situation haben Abiturient*innen aufgegriffen und daraus gemeinsam mit den Religionslehrern Markus Möhren und Andreas Bücklein einen berührenden Gottesdienst gestaltet. Etwa 50 Schüler*innen, Lehrer*innen und Familienangehörige waren in die Pilgerkapelle St.Jodok gekommen.
Samuel Hilser erzählte die Janosch-Geschichte vom kleinen Tiger und dem kleinen Bären, die die Sehnsucht in die Welt (nach „Panama“) treibt und die doch nicht ihre Heimat verlieren. Die Ängste, Hoffnungen und Herausforderungen auf einem solchen Weg thematisierte in poetischer Form Maxima Bruns. Christopher Bark und Vincent Siegler drückten in Psalmworten die Hoffnung auf Gottes Begleitung auch in schweren Zeiten aus. Die Verbindung zum von Franziska Berger besungenen „wind of change“ schaffte Markus Möhren: Dieser „wind of change“ erscheint in der christlichen Tradition als Gottes Heiliger Geist, der uns ermutigt, immer wieder neue Wege zu gehen und uns weiterzuentwickeln.
Viele der Anwesenden nutzten anschließend die Gelegenheit zu einer persönlichen Segnung, bevor sich alle zur Zeugnisverleihung in die Aula des Gymnasiums aufmachten.