Am 8.12.2025 kam Herr Wurst von der Kriminalpolizei zu uns an die Schule, um für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 Präventionsveranstaltungen durchzuführen.
Auch für unsere Klasse 6B hat er eine Präventionsveranstaltung über Mediengefahren gemacht.
Unter Prävention versteht man eine Präsentation zu einem bestimmten Thema, die dazu führt, dass vorab wichtige Informationen weitergegeben werden, um so schwierige und auch gefährdende Situationen zu vermeiden und zu verhindern.
Herr Wurst nannte zunächst die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Präsentation bzw. Präventionsveranstaltung:
– verbotene Inhalte im Netz
– Cypergrooming
– Cypermobbing
Eindringlich warnte er davor, verbotene Inhalte wie Pornografie, rassistische Inhalte oder gewaltverherrlichende Inhalte auf dem Handy zu haben. Das wäre strafbar.
Um zu verdeutlichen, was das beinhaltet und bedeutet, hat Herr Wurst erklärt, dass als Pornografie Fotos bezeichnet werden, auf denen nackte Kinder zu sehen sind und auf denen die Geschlechtsmerkmale im Fokus stehen. Herr Wurst hat uns erklärt, dass man von sexuellen Handlungen spricht, wenn Kinder mit Erwachsenen Geschlechtsverkehr haben. Das ist Kindesmissbrauch.
Dann hat uns Herr Wurst erklärt, welche Inhalt als extremistisch angesehen werden müssen, nämlich die NS-Symbole, die Waffen-SS, Die Vereinigung Combat 18, der Hitlergruß, der Kalifat-Staat, das „Z“ in Verbindung mit dem Konflikt Russlands mit der Ukraine.
Gewaltverherrlichende Inhalte sind.
– Jemand bringt einen anderen um.
– Jemand stößt einen anderen vor den Zug.
Herr Wurst hat uns anschließend erklärt, dass hinter jedem Video, das verschickt wird, ein Opfer steckt. Diese Videos bekommt man häufig über Instagram oder Tiktok. Wichtig ist, dass Sie, liebe Eltern, wissen, dass Instagramm und Tiktok erst ab 13 Jahren erlaubt sind. Es ist wichtig, dass Eltern mit in die Verantwortung gehen.
Anschließend hat Herr Wurst uns erklärt, was wir tun können, wenn wir solche Fotos oder Videos trotzdem bekommen:
– Man schreibt in den Chat sofort: „Ich will das nicht sehen.“
– Man tritt aus der Gruppe aus und blockiert sie.
– Man löscht die Inhalte 4x: aus der App, aus der Galerie, aus dem Papierkorb, aus der Cloud.
Herr Wurst hat uns vor allem darauf hingewiesen, dass wir bei größeren Gruppen aufpassen müssen und jeden Schritt screenshoten müssen, denn das ist ein digitaler Beweis.
Fotos und Videos sollen niemals weitergeleitet werden.
Das nächste Thema war Sex und Texting. Darunter versteht man Bilder, die Erwachsene an Erwachsene schicken. Das ist erlaubt, wenn beide Seiten ihr Einverständnis geben, wenn es einer von beiden jedoch nicht will, ist es verboten.
Dann haben wir über Cybergrooming geredet. Dabei ist es wichtig, zu prüfen, wer auch bei Spielen mit einem in Kontakt tritt. Es ist wichtig, die eigene Identität zu schützen und gut zu prüfen, wer mit einem über Spiele Kontakt mit einem aufnimmt.
Im Zusammenhang mit Cybermobbing wies uns Herr Wurst darauf hin, dass Mobbing über digitale Medien bedeutet, dass das Opfer nie zur Ruhe kommt und dass die Inhalte schnell und problemlos verbreitet werden können und so das Opfer massiv schädigen und unter Druck setzen.
Herr Wurst hat klar signalisiert, dass es wichtig ist, dass Eltern die Aktivitäten ihrer Kinder im digitalen Raum intensiv begleiten und auch Grenzen setzen.
Und er hat darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass Betroffene mit ihren Eltern sprechen und Kontakt zu (Klassen-)Lehrer/-innen aufnehmen und Rückgrat zeigen.
Für uns war die Präventionsveranstaltung sehr hilfreich und informativ!
(Emma Keller, Klasse 6B)
