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Prävention und Lebenskompetenzen

Was verstehen wir unter Prävention in der Schule?

Effektive schulische Prävention umfasst:

  • Gesundheitsförderung
  • Förderung von Lebenskompetenzen („Life Skills“) und Resilienz
  • Vermittlung von Wissen, z. B. zu Konsum- und Suchtrisiken oder zum Umgang mit Konflikten

Diese Arbeit erfolgt langfristig, kontinuierlich und interaktiv.

Was bedeutet Lebenskompetenz?

Lebenskompetent zu sein heißt:

  • sich selbst zu kennen und wertzuschätzen

  • sich in andere hineinversetzen zu können

  • kritisch und kreativ zu denken

  • erfolgreich zu kommunizieren und Beziehungen zu gestalten

  • Entscheidungen reflektiert zu treffen

  • Probleme konstruktiv zu lösen

  • mit Gefühlen und Stress angemessen umzugehen

Die Förderung dieser Kompetenzen stärkt Selbstwertgefühl und Lebensmut und wirkt präventiv gegen Sucht und Gewalt.

Welche Schulziele unterstützen das Präventionskonzept?

Unser Präventionskonzept ist eng mit den Schulzielen verknüpft, u. a.:

  • individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler

  • Entwicklung hoher sozialer Kompetenz

  • Übernahme von Verantwortung für die Schulgemeinschaft

  • Stärkung der Schulgemeinschaft und Identifikation mit der Schule

  • wertschätzende und respektvolle Kommunikation

  • Förderung der Gesundheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften

  • Begleitung von Übergängen

  • Vorbereitung auf Studium und Beruf

  • bedarfsgerechte Information aller Schülerinnen und Schüler

Wie ist die Präventionsarbeit vernetzt?

Die Präventionsarbeit ist:

  • in das schulische Curriculum eingebettet

  • vernetzt mit außerschulischen Partnern (z. B. „Runder Tisch“)

  • Teil des landesweiten Präventionsprogramms „stark. stärker. WIR.“


Wie ist Prävention in den einzelnen Klassenstufen verankert?

Klassen 5 und 6
  • Stärkung der Lebenskompetenzen

  • Aufbau einer positiven Klassengemeinschaft

  • Themen wie Selbstvertrauen, Konfliktlösung und soziale Kompetenzen

  • Umsetzung z. B. im Sozialtraining, in Klassenlehrerstunden oder bei Projekten

Klasse 7
  • Fächerverbindender Unterricht (Deutsch, Religion, Biologie) und Klassenlehrerstunde zur Suchtprävention

  • Inhalte: Ursachen von Sucht, Alkohol, Nikotin, Essstörungen, Computersucht

  • Ziel: Persönlichkeitsstärkung und Wahrnehmung eigener Bedürfnisse

Klassen 7–8
  • Teilnahme am Nichtraucherprojekt „Be smart, don’t start“

  • Freiwillige Verpflichtung, ein halbes Jahr nicht zu rauchen

  • Möglichkeit auf attraktive Gewinne, z. B. Klassenreise

Klasse 8
  • Projekttag mit Präventionsworkshops durch externe Fachstellen (z. B. Caritas, Polizei, Jugendreferat, Streetworker)

  • Gewaltpräventionsangebote der Polizei

  • Mögliche Webinare zu rechtlichen Fragen der Mediennutzung

  • Erlebnispädagogische Angebote (z. B. Klettern im Sportunterricht)

Klasse 9
  • Theateraufführungen zum Thema illegale Drogen

  • Vor- und Nachbereitung im Unterricht

Welche präventiven Angebote gibt es klassenstufenübergreifend?
  • Thematische Elternabende

  • Angebote der Schulsozialarbeit

  • Zusätzliche Projekte der Arbeitsgruppe „Prävention und Lebenskompetenz“

  • Kooperationen mit externen Partnern (z. B. Jugendkunstschule Meersburg)

Christina Strack

Kristina Oppermann