Religion
Entsprechend den Bildungsplänen für katholische und evangelische Religion werden die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Überlingen vielfältig gefördert. Der ökumenische Austausch hat dabei einen hohen Stellenwert: Schulgottesdienste, Projekte und Fachsitzungen finden in enger Zusammenarbeit der christlichen Konfessionen statt. Auch die Kooperation mit dem Fach Ethik ist fester Bestandteil der Arbeit.
Da religiöse Sozialisation heute nicht mehr selbstverständlich ist, vermittelt der Religionsunterricht grundlegendes Wissen über Glauben und christliche Traditionen. Die Schülerinnen und Schüler lernen christliche Denkweisen, Sprachformen und theologische Argumentationsmuster kennen und setzen sich mit ethischen Fragestellungen sowie mit Prozessen der Urteilsfindung auseinander.
Ein zentrales Anliegen des Religionsunterrichts ist die Förderung von Haltungen. Durch Diskussionen, Reflexion und den Austausch über religiöse und gesellschaftliche Fragen werden kommunikative Fähigkeiten gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und sich konstruktiv an gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen.
Ganzheitliche Bildungsansätze spielen dabei eine wichtige Rolle. Meditative, kreative, musische und spielerische Elemente haben im Unterricht ebenso ihren Platz wie selbstständiges Arbeiten. Unterschiedliche Lernwege und Zugänge ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, ihre individuellen Fragen und Erfahrungen einzubringen.
Auch die Medienkompetenz wird gezielt gefördert, etwa durch die Arbeit mit Filmen, Rechercheaufgaben oder Präsentationen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Informationen kritisch zu bewerten und verantwortungsvoll mit Medien umzugehen.
Die im Bildungsplan verankerten Leitperspektiven werden im Unterricht aufgegriffen, darunter:
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Bildung für nachhaltige Entwicklung
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Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt
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Prävention und Gesundheitsförderung
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Berufliche Orientierung und Medienbildung
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Verbraucherbildung
Evaluation wird als Chance zur Weiterentwicklung genutzt. Die Schülerinnen und Schüler üben konstruktives Feedback und den reflektierten Umgang mit Kritik.
Zur Förderung ganzheitlichen Lernens werden Kontakte zu Kirchen, sozialen Einrichtungen und gesellschaftlichen Partnern gepflegt.
Im Fach Religion gelten die allgemeinen Regelungen zur Gleichwertigen Feststellung von Schülerleistungen (GFS) gemäß GLK-Beschluss.
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Schulgottesdienste zu Weihnachten, Ostern und zum Schuljahresende in der Suso-Kirche
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Auszeiten im Advent mit Texten, Musik und gemeinsamer Besinnung
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Teilnahme an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“
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Projekt „Schüler helfen Schülern“ in Kooperation mit dem Tafelladen
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Kennenlernen der Überlinger Kirchen (Klassen 6 und 9)
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Moscheebesuch in Konstanz (Klasse 8) in Zusammenarbeit mit dem Fach Ethik
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Tage der Orientierung für die Klassen 9
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Expertengespräche, z. B. mit Mitarbeitenden aus Hospiz, Caritas, Diakonie oder der Parapsychologischen Beratungsstelle
Diese Angebote fördern interreligiösen Dialog, historisches Bewusstsein sowie soziales Engagement.
