Nachweis von Bakterien durch Gaschromatographie am Fallbeispiel von Lyme-Borreliose

Bakterien emittieren flüchtige Stoffe, die mit Gaschromatographie (GC) nachweisbar sind. Belastete Proben werden mit einem Nährmedium in 6 ml Septumgläser gegeben, mit einem Crimpverschluss dicht verschlossen und bei 37°C bebrütet. Mit einer Gasspritze wird eine Gasprobe (0.5 ml) entnommen und in der Gaschromatographen injiziert. Obligat aerobe Bakterien produzieren CO2 und Wasser, fakultativ anaerobe Bakterien zusätzlich noch H2, obligat anaerobe Bakterien emittieren H2, sofern die Luft im Septumglas durch Stickstoff ersetzt wird. Als Nachweis werden mittels GC, H2 und CO2 bestimmt. An Beispielen von mit Keimen beslasteten Lebensmitteln wird der Nachweis dieser 3 Bakterienklassen gezeigt und auch die Wirksamkeit von Antibiotika. Am Fallbeispiel von durch Zecken übertragene Lyme-Borreliose werden Borrelien in Zecken und im Blut direkt nachgewiesen. Wirksamkeit und Verlauf einer Antibiotika-Therapie kann durch weitere Blutuntersuchungen kontrolliert werden.

Projekt von: Lorina Riesterer ( Heimschule Kloster Wald) , Leona Bier ( Realschule Überlingen) , Leon Thomsen ( Jörg-Zürn Gewerbeschule Überlingen)

Betreut durch: Herr Dr. Kolb, Claudia Hentschel

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Platzierung/Sonderpreis: 2. Platz