Dank der, wie allseits bekannt, hoch motivierten Lehrerin Frau Rosebrock bot sich für unseren neunköpfigen Französischkurs die Möglichkeit, mit ihr zusammen ein Wochenende in Straßburg zu verbringen.
Aus diesem Grund trafen wir uns am Freitag, dem 25.09.2015, nachmittags am Bahnhof in Überlingen, um in unser gemeinsames Wochenende zu starten. Nach der dreistündigen Zugfahrt und einem kurzem Marsch zu Fuß erreichten wir das Ciarus, das Hostel, in welchem wir an diesem Wochenende unte
rgebracht waren. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, wurde es Zeit, erste Eindrücke der Stadt Straßburg zu sammeln und landestypisch bei Au Brasseur zu dinieren. Dort bot sich die Möglichkeit, unsere Französischkenntnisse in einer alltäglichen Situation zu demonstrieren. Speisen wie Flammekueche (Flammkuchen) und Croque Monsieur(eine französische Sandwichvariante), aber auch elsässische Burger kamen auf den Tisch und stellten uns alle mehr als zufrieden. Nach dem gemeinsamen Essen ließen wir den Abend am Place du Marché Gayot, einem Straßburger Studententreffpunkt, ausklingen.
Der Samstag startete mit dem klassischen petit-déjeuner im Hostel und dann ging es auch schon wieder los, denn nun waren wir gefragt. Jeder hatte zuhause bereits ein kleines Referat vorbereitet, welches es nun vorzutragen galt. Diese Referate befassten sich beispielsweise mit Themen wie dem Dialekt Elsässisch oder dem Cigogne (dem Storch, welcher in Straßburg quasi allgegenwärtig ist). Im Anschluss daran hatten wir das Vergnügen, bei strahlendem Sonnenschein an einer Bootsrundfahrt auf der Ill teilzunehmen, welche uns zum Beispiel am Regierungsviertel vorbeiführte. Der Mittag stand zur freien Verfügung und bot die Möglichkeit zum Erkunden der Stadt, zum Bummeln und zum Kosten elsässischer Spezialitäten. Das Abendessen fand wiederum mit der ganzen Gruppe in einem kleinen Bistro statt. Im Anschluss daran ging es gemeinsam in ein französisches Kino. Anfänglich bedurfte es etwas Konzentration dem Film zu folgen, doch recht schnell war dies kein Problem mehr. Nach dem Kinobesuch war auch unser zweiter Abend in Straßburg beendet.
Am Sonntagmorgen ging es für uns nochmals quer durch die Stadt, denn wir liehen uns Fahrräder aus, um die Stadt noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können und die letzten Referate zu halten. Unsere Tour führte uns beispielweise am Musée Tomi Ungerer oder auch am Siège d’Arte (Arte-Verwaltungssitz) vorbei und endete für uns an Bahnhof, denn nun war es an der Zeit ein “À bientôt!“(Bis Bald!) zu äußern, da für uns alle die Rückfahrt anstand.
Abschließend lässt sich wohl im Namen aller Beteiligten sagen, dass es sich um ein durchaus gelungenes Wochenende handelte und unser Französischkurs sich glücklich schätzen kann, von einer solch engagierten Lehrerin unterrichtet zu werden.
Von Madeleine Hübschle und Tobias Pitz
