Unter diesem Motto stand das diesjährige und sechste „Jugendforum zur Entwicklungspolitik“ der SEZ (Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit).
Zehn interessierte Schüler des Gymnasiums machten sich zum Veranstaltungsort Europapark Rust auf, um sich dort mit vielen anderen Schülern zu informieren, miteinander zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.
Schon auf der Busfahrt wurde eifrig diskutiert und es wurden Ideen, Erfahrungen und Wünsche über Fair-trade, Nachhaltigkeit und vieles mehr ausgetauscht.
Die Themen des Jugendforums verteilten sich auf fünf verschiedene Workshops und auch unsere kleine Gruppe teilte sich auf, um die ganze Palette an spannenden Themen abzudecken.
Fairer Welthandel, ein Thema, das besonders gut zu der Arbeit der Fair-trade-AG am Gymnasium passt. Wie sehen die Konsequenzen unseres Konsums aus und was sind unsere Handlungsmöglichkeiten?
Ein zweiter Workshop beinhaltete eines der wohl aktuellsten politischen und in unserem Leben präsenten Themen. Dieser Workshop diente dazu, Asylgesetze, Fluchtbewegungen und die Gründe und Ursachen für eine Flucht besser zu verstehen und sich Gedanken, vor allem über den menschlichen Aspekt, zu machen.
„In Deutschland wirft jede Person im Schnitt 82 kg Lebensmittel pro Jahr in den Müll. Gleichzeitig leidet weltweit ein Sechstel der Bevölkerung an Hunger“. Ein Zitat aus Workshop drei, der sich mit den Folgen unseres Lebensstils und der globalen Ungerechtigkeit befasste und somit in erster Linie damit, wie wir selbst aktiv werden können.
Ein weiterer Workshop richtete sich an die älteren Schüler unter uns, die sich auch nach dem Abi noch engagieren wollen und dies vielleicht sogar im Ausland umsetzen wollen. Für diese Schüler brachte der Workshop eine Struktur in das Wirrwarr von Angeboten im Netz und ermöglichte uns sogar einen Gedankenaustausch mit ehemaligen Freiwilligen.
„Mit Kleidung die Welt Fairbessern“, so der Titel des letzten Workshops. Hier wurde diskutiert, was die Produktion von Textilien alles mit sich bringt und wie man selbst durch die Auswahl seiner Kleidung die Welt ein Stück besser machen kann.
Dass man sich mit diesen Themen auch künstlerisch auseinandersetzen kann, zeigte uns zum Abschluss die Schülertheatergruppe „ SHINEwerfer“ in vielen kleinen Szenen mit dem Titel „Das Meer ist voll“.
Nach diesem arbeits-und informationsreichen Tag hatten wir dann sogar noch für zwei Stunden die Möglichkeit, den Europapark zu nutzen und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Auch hier hat sich wohl der ein oder andere gefragt, wie Nachhaltigkeit und Fairness in einem Freizeitpark aussehen mögen.
Von Hanna Rosebrock
Teilnehmer:
Frau Orlowsky
Anthea Möller
Tim Link
Hanna Rosebrock
Marco Lax
Fabienne
Katalin
Klara Sterkel
Leah Meyer
Marla Schuchter
Naemi Dittes
