Welch eine Kraft geht von diesem Appell „Steh´ auf und geh´!“ aus…! Er stellt eine Ermutigung für uns alle dar, aufzustehen und einzustehen für das, was wirklich wichtig ist und was uns überzeugt!

Eine Vielzahl an Schüler*innen haben für den 6. März 2020 zusammen mit ihren Lehrerinnen eine beeindruckende Ausstellung zum Weltgebetstag 2020 – Simbabwe vorbereitet.

Schon von den Eingangstüren aus, lotsten aufgeklebte Fußabdrücke alle, die das Schulhaus betraten, in die Aula. Auf den Fußabdrücken waren Jahreszahlen und wesentliche Fakten zur Entwicklung des Weltgebetstagsgedankens zu lesen. Die Fußabdrücke waren von Neuntklässler*innen unter der Leitung von Simone Seelhorst erstellt worden.

An allen Eingangstüren zu den Gebäuden des Gymnasiums luden Plakate, die von Michaela Asshoff und ihren Schüler*innen aufwändig gestaltet worden waren, zum Besuch der Ausstellung in der Aula des Gymnasiums ein.

In der Aula gab es eine Vielzahl von Stellwänden zu sehen, auf denen Plakate angebracht worden waren, die den Besucher*innen Auskunft über Wirtschaft, Geografie usw. Simbabwes boten. Die Plakate sind von Antje Freimuth und ihren Kursstufenschüler*innen im Fach Wirtschaft erstellt worden. Auch ein Plakat zum Thema „Religionen in Simbabwe“ gab es zu lesen, das von Jutta Groß-Engelmann mit ihren Neuntklässler*innen erstellt worden war.

Weitere Stellwände zeigten Informationen zum Weltgebetstagssymbol und zur Entwicklung des Weltgebetstagsgedankens. Diese Wände sind ebenfalls von Schüler*innen der Religionsgruppe von Simone Seelhorst entstanden.

Sehr schön war, dass es neben all diesen Sachinformationen auch kreative und kulinarische Tische gab. An einem Tisch konnten sich die Besucher*innen der Ausstellung über das diesjährige Kunstwerk „Rise! Take Your Mat and Walk“ der Künstlerin Nonhlanhla Mathe informieren, sie konnten Postkarten mit dem Motiv mitnehmen und sich ein Bändchen des diesjährigen Weltgebetstages um das Handgelenk binden.

An einem weiteren Tisch konnten Schüler*innen Bitten und Wünsche auf ausgeschnittene Tiere, die typisch für Afrika sind, schreiben und diese mit Wäscheklammern an einer Schnur aufhängen.

Außerdem gab es einen Tisch, an dem alle Schüler*innen eingeladen waren, aus Regenbogenpapier Reptilien, so genannte „Rainbow-Lizzaros“, auszuschneiden und zusammenzufügen, die sie mit nach Hause nehmen konnten. Und es gab einen Tisch, an dem Schüler*innen auf aus Papier ausgeschnittenen Tieren – Elefant, Giraffe, Löwe, Nashorn, Leopard und Bison – Bitten, Wünsche, Gebete usw. notieren konnten, um diese an einer Wäscheleine aufzuhängen.

Weiterhin gab es für alle Besucher*innen die Möglichkeit, sich ein Video zum Thema „Gebet“ anzuschauen. Diese audiovisuelle Variante sich dem Thema „Gebet“ zu nähern, ist von Michaela Asshoff initiiert worden.

Nicht zuletzt gab es einen Tisch mit Spezialitäten nach Rezepten aus Simbabwe. Serviert wurden die Speisen von Birgitta Körner zusammen mit ihren Schüler*innen. Birgitta Körner war es auch, die für das Essen eine Vielzahl an Servietten mit ihren Schüler*innen ganz afrikanisch gestaltet hatte.

Das Tüpfelchen auf dem I der Ausstellung war ein Tisch mit Gegenständen aus Simbabwe, alles Leihgaben des ehemaligen Lehrerehepaars Katharina und Alfred Kemper des Gymnasiums Überlingen, das über mehrere Jahre hinweg in Simbabwe gelebt hat.

In den großen Pausen gab es eine ganz besondere Aktion. Brigitte Hess hatte zusammen mit ihren Kursstufenschüler*innen einen afrikanischen Tanz einstudiert, der den Gästen unter viel Beifall vorgeführt worden ist.

Eine Vielzahl an Kolleg*innen und Schüler*innen hat sich die Ausstellung am Freitagvormittag angeschaut und dabei viel gelernt.

Am Abend sind einige der Informationstafeln auch im Rahmen der offiziellen Weltgebtstagsfeier in St. Suso ausgestellt worden.

Alles in allem war der Aktionstag zum Weltgebetestag eine sehr gute Möglichkeit, sich bewusst zu machen, wie wichtig das gemeinsame Engagement für Frieden und Solidarität ist.