Wie geht es eigentlich…?!
Und welche Rolle hat der Lehrer/die Lehrerin und was fördert Kinder und Jugendliche?!

Zwölf Grundschulkolleg*innen und neun Kolleg*innen des Gymnasiums Überlingen trafen sich am Donnerstag, 12.3., für einen kollegialen Austausch über einen optimalen Übergang von der Grundschule ans Gymnasium.

Das Kooperationstreffen begann pünktlich um 14.30 Uhr mit einer kurzen Vorstellungsrunde.
In einer ersten Arbeitsphase hatten die Kolleg*innen der unterschiedlichen Grundschulen in Überlingen und in der näheren Umgebung Überlingens die Möglichkeit, ein wenig zu hören, wie es den Kindern ihrer früheren Klassen, die sich am Gymnasium Überlingen vor ca. einem Jahr bzw. vor zwei Jahren angemeldet haben, der Einschätzung ihrer jetzigen Lehrer*innen nach geht.
Nach einer kurzen Kaffeepause diskutierten alle Kolleg*innen gemeinsam darüber, welche Rolle die Lehrerin bzw. der Lehrer für ein nachhaltiges Lernen spielt und was Kinder und Jugendliche in ihrem Lernen und in ihrer Entwicklung fördert. Ausgangspunkt dafür waren Thesen des Kinder- und Jugendtherapeuten Michael Winterhoff.
Bereitwillig positionierten sich die Kolleg*innen der Grundschulen und des Gymnasiums zu Thesen, die sich auf pädagogische und methodische Aspekte bezogen.
Anschließend schauten sich alle gemeinsam eine kurze Sequenz eines Interviews mit Michael Winterhoff an. In einer Art Schreibgespräch wurden dann zentrale Thesen Winterhoffs kommentiert und diskutiert.
In einer abschließenden Runde reflektierten alle Kolleg/-innen gemeinsam, welche Konsequenzen sie aus dem am Nachmittag Thematisierten für ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ziehen.

Die Abschlussreflexion des Nachmittags ergab, dass alle den Austausch sehr schätzten und dass das Nachdenken über nachhaltiges und förderliches Lernen als wichtig erachtet wurde.

Das nächste Kooperationstreffen ist für März 2021 geplant. Angedachte Themen sind ein Austausch über individuelle Leistungsmessung, über Medienerziehung sowie über die Frage, ob Nachschriften an den Grundschulen und am Gymnasium große Unterschiede hinsichtlich der Anforderungen haben.