Drei Zelte umgeben von Bergwiesen und teils schneebedeckten Bergen und kleine bunte Gestalten im grauen Felsen. So in etwa muss man sich die wunderschöne Landschaft vorstellen, in der wir für 5 Tage campierten und unsere Kletterkenntnisse am Felsen testeten und weiterentwickelten.

Tag 1: (Couscous-Tag)
Selten hat jemand von uns so voll gepackte Autos gesehen!
Bis oben hin mit Kletterequipment zugepackt ging die Reise ins Schwändital in der Schweiz los.
Nach zahlreichen Serpentinen und einem ungeplanten Stopp auf Grund eines Erdrutsches erwartete uns eine wunderschöne, in Sonne getauchte Berglandschaft und eine erstaunlich schnell gemeisterte Zeltaufbauaktion.

Route 2: (Ratatouille-Tag)
Nach einer sternenklaren und eiskalten DSCN1700Nacht nutzten wir den einzig regenfreien Tag in vollen Zügen zum Klettern aus. Nach einem schon für viele anstrengenden Aufstieg an den Fuß des Felsens hingen die Ersten von uns schon in der ersten Seillänge im Felsen.
Auf unserem Weg nach oben sahen wir unsere Mitkletterer auf dem Boden immer kleiner und die Aussicht immer schöner werden, bis wir alle nach einigen Stunden oben wieder aufeinander trafen. Dann ging die erste Abseilaktion los. Für manche der Lieblingsteil des Kletterns, für andere eine Mutprobe.

Route 3 (Schupfnudel-Tag)
20160613_141752Dieses Jahr ist das Wetter nirgends so wirklich stabil und auch wir mussten uns wohl oder übel mit dem Regenwetter arrangieren. Wir hatten genügend Motivation, dem Regen den Kampf anzusagen, und machten eine ganz neue Erfahrung. Auf nassem Felsen klettern! Der Großteil der Gruppe rutschte an diesem Tag schon früher wieder in Richtung Zelte und nur eine kleine Gruppe von Nachzüglern blieb noch, mehr oder weniger freiwillig, länger in der Wand.
Dem Spaß bei den gemeinsamen Kochaktionen in der kleinen Hütte tat auch der Regen keinen Abbruch.

Route 4: (Curry-Tag)
Ein Teil der Gruppe blieb an diesem Tag doch etwas demotiviert auf dem Campingplatz, aber ein kleines Grüppchen nutze das kurze Sonnenfenster bis zum Schluss aus und stattete dem Felsen einen Besuch ab.
Zurück auf dem Campingplatz veranstalteten wir ein kleines Regen-Bouleturnier.

Route 5: (Spaghetti-Tag)
P6130246„In der ganzen Schweiz ist’s heiter, nur im Schwändital schiffts munter weiter“
Kein sehr kletterfreundliches Wetter! Aber bei allen der Wunsch, wenigstens einmal den Gipfel zu erreichen! Wenn schon nicht auf dem gekletterten Weg, dann wenigstens zu Fuß.
Also machten wir uns auf zu einer Rutschpartie über die durch den Regen doch schon recht aufgeweichten Wege und Wiesen. Oben angekommen hatten wir zwar vor allem einen Blick auf um uns wabernde Wolken, aber wir bekamen zumindest unser obligatorisches Gruppenfoto am Gipfelkreuz.
Nach dem Abstieg hatten einige von uns immer noch nicht genug und wanderten kurzerhand zu einem nahegelegenen See weiter. Der Weg dorthin führte uns über wunderschöne Blumenwiesen und durch tolle kleine Wäldchen, in denen der ein oder andere hin und wieder mal in einem übersehenen Schlammloch versank.

Trotz des Pechs mit dem Wetter hatten wir alle viel Spaß und haben die gemeinsame Kletter-, Wander-und Kochzeit sehr genossen!

Vielen Dank, Herr Aigner, für diese tollen Tage, Erfahrungen und Erlebnisse!!!

(Hanna Rosebrock, KS 1)