IMG_5633Um 8:00 Uhr trudelten alle Kinder aus den sechsten Klassen an der Bushaltestelle in der St.-Johann-Straße ein und um 8:15 Uhr kam dann der Bus. Die 6a und die 6d waren in einem Bus und die 6b und die 6c waren in dem zweiten Bus. Die Fahrt dauerte ungefähr eineinhalb Stunden. Als wir am Federseemuseum in Bad Buchau ankamen, war die Sonne zwar schon wärmer als am Morgen, trotzdem war es immer noch sehr kalt und alle hatten die Jacken noch an. Dann wurden die Klassen aufgeteilt. Die 6b ging gleich ins kleine Museum und durfte sich dort die Altsteinzeit und die Jungsteinzeit anschauen. Wir haben die Tiere der Steinzeit gesehen. Natürlich ausgestopft!

Dann gab es dort ein Tipi, vor dem Tipi auf dem Boden IMG_5669lagen Tierfelle und man konnte sich draufsetzen. Die nette Frau, die uns begleitete, hat uns sehr viel Interessantes über die Jagd und das Verwerten des Tieres, das gejagt wurde, zum Beispiel einem Rentier, erzählt. Außerdem hat sie uns einen Kochtopf des Altertums gezeigt, wie man früher nähte und vieles mehr. Dann haben wir einen Einbaum und den ersten Karren gesehen. Außerdem wurden in Bad Buchau die ersten Räder gefunden! Danach sind wir raus gegangen und durften mit einer Speerschleuder Speere werfen. Das war ganz schön schwer bei dem starken Wind. Keiner hat auf die Zielscheibe getroffen. In einer Hütte wurde uns dann erklärt und gezeigt, wie die Menschen in der Jungsteinzeit gelebt haben. Anschließend haben wir Muschelketten gemacht: Alle haben sich eine schöne Muschel mit einer möglichst dünnen Wand ausgesucht. Jeder musste die Muschel dann so lange an seinem Sandstein reiben, bis sie durchgescheuert war und ein Loch hatte. Die 6a hat kleine Schälchen und Löffel getöpfert und die 6c und die 6d haben Lederbeutel gemacht. Danach konnten wir uns noch etwas Kleines bei der Kasse als Andenken kaufen.
Bevor wir mit dem Bus nach Hause gefahren sind, liefen wir alle zusammen noch durch den naheliegenden Wackelwald. Der heißt so, weil er ü ber dem Moor liegt, so dass der Boden wackelt, wenn man hüpft oder rennt.

Kristina Waser, 6b