Weihnachtsgottesdienst 2016
Endlich Ferien! Auf den befreienden Klang des Schulgongs haben alle Schüler sehnsüchtig gewartet. Endlich werden sie in die Ferien entlassen und können sich nun ganz und gar dem Weihnachtsfeeling hingeben.
Eilig drängen alle aus dem Schulgebäude, davor wird natürlich noch nach allen Seiten „Frohe Weihnachten“ gewünscht.
Aber nicht alle Schüler gehen nun schnurstracks nach Hause.
Ein Strom von Schülern bewegt sich stetig in Richtung Suso-Kirche, die Kirche, in der wie jedes Jahr der Weihnachtsgottesdienst zum Ferienbeginn stattfindet.
Der gemeinsame Abschluss des Jahres. Noch ein letztes Mal im Jahr 2016 beisammen sein und die stressige, aber auch schöne Zeit noch einmal nachklingen lassen.
„Ein Stern führt uns zum Licht“ – schon seit Wochen kündigten sternförmige Plakate überall im Schulhaus den ökumenischen Weihnachtsgottesdienst an. Für die jetzigen Fünftklässler der erste schulische Weihnachtsgottesdienst, vielleicht der erste in einer Reihe von vielen.
Für manchen KSII- Schüler, für den dieser der letzte Weihnachtsgottesdienst ist, wohl begleitet von gemischten Gefühlen. Etwas Wehmut, Glücksgefühle, Erinnerungen an den ersten Weihnachtsgottesdienst, vielleicht auch etwas Traurigkeit…
Gemeinsam gestalteten Schüler und Lehrer ein szenisches Spiel, Lesungen, Fürbitten und Gedanken zu diesem Thema.
So riefen sich beispielsweise Sterne zu, welcher von ihnen wohl der Beste sei, der bunt leuchtende oder doch der einfache Strohstern, begleitet von Impulsen: „Warum kam das Jesuskind in einem Stall auf die Welt und was machen wir heute aus Weihnachten?“ und natürlich durfte auch die Weihnachtsgeschichte nicht fehlen.
Für die weihnachtliche Stimmung sorgten zudem Herr Bruch mit der Schulband, die den Raum mit Weihnachtsmelodien füllten, und Herr Gaida mit der LTM-AG.
Die teilweise modernen und in jedem Fall leidenschaftlich vorgetragenen Klänge motivierten die Gottesdienstbesucher zum Mitsingen und Klatschen und nicht selten brannte nach Ende eines Liedes spontaner Befall auf.
Bestimmt kamen dem einen oder anderen während des Gottesdienstes auch die Ereignisse des zurückliegenden Jahres in den Sinn. Schöne Erlebnisse, auf die wir zurückblicken können, Zeiten von Glück und Erfolg, aber auch die Gedanken an die Terroranschläge, an den Krieg in Syrien und an die weniger weihnachtlichen Ereignisse und Gefühle.
Bevor es wieder in den vorweihnachtlichen Stress zurückging, bot der Gottesdienst die Möglichkeit, einen Moment lang zur Ruhe zu kommen, gab einem neue Gendanken mit auf den Weg und half so manch einem, in die besinnliche Stimmung zurück zu finden, die in den stressigen Wochen vor Weihnachten manchmal links liegen geblieben war.
Am Ende durfte natürlich das traditionelle „feliz navidad“ nicht fehlen!
Text: Hanna Rosebrock, Christin Nothnagel
