Was bleibt unseren Schülern von Chemie?
Die Summenformel von Eisenoxid oder der Eindruck eines spektakulären Versuchs?
Dies könnte man als Leitbild der Chemiefortbildung am 11.11.2015 in Isny sehen, die die Schüler der vierstündigen Chemiekurse zusammen mit einigen Chemielehrern besuchten.

Isny1In gut zwei Stunden präsentierten die angehenden CTAs der NTA Isny unter der Leitung von Gerd Bouchon 26 Versuche, von denen einer sich als spektakulärer als der andere erwies.
Es wurde beispielsweise Geld angezündet,um seine Echtheit zu überprüfen, des Weiteren stellten einige CTAs ihre „Panzerknackerfähigkeiten“ unter Beweis, indem sie mit einer Zigarre einen „Tresor“ aufschweißten und die Erlenmeyerkolben mit Indikator und Trockeneis erzeugten bessere Effekte als Hollywood.
Isny3Doch damit nicht genug: die ganze Vorführung gipfelte in eine Explosion von Sprengstoff, bei der eine Rauchwolke entstand, die in der Schule sofort die Feuerwehr auf den Plan gerufen hätte.
Und auch die Interaktion mit dem Publikum kam nicht zu kurz. So durften einige Überlinger Schüler die Erfahrung machen, dass brennende Hände nicht immer schmerzhaft, sondern auch lediglich spektakulär sein können, und auch Herr Aigner kam in den zweifelhaften Genuss, Schießwolle auf den bloßen Händen zu verbrennen. Die Bilder waren beeindruckender als jede Zauberschau.
Für die Lehrer bot der Tag viele Ideen zur „attraktiven“ Unterrichtsgestaltung und für uns Schüler war es einfach nur beeindruckend, so viele spektakuläre Versuche, wie man sie sonst in seiner ganzen
Schullaufbahn nicht sieht, in zwei Stunden zu bewundern.
Und dieses Erlebnis will Herr Bouchon an alle Schüler weitergeben und animierte die Lehrer dazu, Weihnachtsvorführungen an den Schulen zu veranstalten:
„Und wenn Sie sich diese Versuche nicht zutrauen, dann rufen Sie mich an und ich komm vorbei und mach sie mit Ihnen!““~ Gerd Bouchon

Christin Nothnagel