„Chemie ist, wenn es knallt und stinkt.“ Diese Erfahrung konnten die Eltern und Geschwister der „KS1-Chemie-Vierstündler“ von Herrn Paret am Mittwoch, den 28. April 2016, hautnah beim etwas anderen Elternabend der Chemie machen.

_DSC6179Mehrere Stunden lang hatte sich der Chemiekurs im Vorfeld mit der Vorbereitung beschäftigt und die spektakulärsten Versuche gesucht und ausprobiert.
Aber nicht nur das, die Eltern und Geschwister sollten auch selbst Hand anlegen, denn etwas selbst zu machen, ist oft eindrucksvoller als die beste Show.
Und so startete der Abend für die Gäste gar nicht so entspannt und langweilig wie ein normaler Elternabend. Gleich zu Beginn hieß es: Ran an die Schutzbrillen und sich als Chemiker probieren! So wurde nicht nur das uralte Geheimnis der Alchemie, wie man Gold herstellt, gelüftet, sondern auch das ein oder andere Element an seiner Flammenfärbung erkannt, ein Kolben versilbert und vieles mehr.
_DSC6189Die Begeisterung war spürbar und es war nicht leicht, alle zur großen Show in den Chemiesaal zu holen. Doch es hat sich gelohnt. Nach einem kurzen Bericht über die Studienfahrt ins Ruhrgebiet, war es Zeit für eine Zaubershow der Extraklasse. Es wurden Flaschengeister heraufbeschworen, ein Kaktus in wenigen Augenblicken gezüchtet, Elefantenzahnpasta hergestellt, Hände angezündet, Explosionen hervorgerufen und vieles mehr. Spätestens als die Wunderkerzen von Zauberhand auch unter Wasser weiter brannten und dabei ordentlich stanken, waren sich alle einig: Chemie ist, wenn es knallt und stinkt.
_DSC6149Danach ging es für die Teilzeitchemiker gleich weiter und es wurde das Nylon für die nächste Strumpfhose mal eben selbst hergestellt, eine Styroporkugel für den nächsten Fahrradhelm angefertigt und laut wurde es auch bei der ein oder anderen Knallgasexplosion.
Bis in die späten Abendstunden wurde experimentiert, geredet, gelacht und gegessen (natürlich nicht im Labor!) und am Ende waren sich alle einig: So einen Elternabend kann es ruhig öfter geben!

 

Christin Nothnagel (KS 1)