Giglio? Das sagt wohl keinem was. Wenn man dann aber die „Costa Concordia“ erwähnt, geht den meisten ein Licht auf.
Am 8. Juli 2017 um 4 Uhr morgens startete unsere Expedition zur fremden Insel im toskanischen Archipel, welche wir nach knapp 15 Stunden auch endlich erreichten.
Unsere siebentägige Studienfahrt war geprägt von unzähligen Highlights: Vom Schnuppertauchen über Wandertouren bis hin zum Schnorcheln; uns wurde nie langweilig.
Besonders gefielen uns die gemütlichen Abende mit unseren Begleitlehrern Frau Munz, Frau Duske und Herr Schmidt. Beim Grillen am Strand lernten wir unsere Lehrer, sowie unsere Mitschüler, von einer anderen Seite kennen.
Natürlich bestand nicht alles nur aus Sommer, Sonne und Strand. Über das Meer und seine Bewohner erfuhren wir vor Ort einiges. Unsere täglichen Stunden in den Kursräumen des meeresbiologischen Instituts lieferten uns zahlreiche, neue Erkenntnisse. Die Kursleiter Fabian und Isabelle leiteten uns durch ein spannendes Programm, in welchem wir uns an lebenden Organsimen, wie Seesternen, Seeigel und Co., Wissen aneigneten.
Dieses Wissen kam uns beim Schnorcheln zu Gute. Hier konnten wir nicht nur Fische entdecken, sondern auch die Organismen, die wir bereits aus dem Institut kannten. Zahlreiche kurze Vorträge unserer Mitschüler zu Themen wie der Vegetation oder der Geschichte der Insel sowie zum besagten Schiffsunglück ergänzten jeweils direkt vor Ort das vielfältige Kursprogramm.
Am Freitag, den 14. Juli, hieß es schließlich Koffer packen und Abschied nehmen. Trotz kleinerer Komplikationen kamen wir um 23 Uhr müde aber glücklich in Überlingen an.
Für uns war Giglio ein einzigartiges Erlebnis. Durch die gemeinsame Zeit wuchsen wir zusammen, lernten uns besser kennen und reisten, mit neu gewonnenen Erkenntnissen in der Tasche, zurück in die Heimat. Die Studienfahrt vertiefte unser Verständnis über das Meer, seine Gefährdung und seine Bedeutung für unser Leben.
An dieser Stelle möchten wir die Möglichkeit nutzen um unseren Begleitlehrern, die uns diese schöne Zeit ermöglicht haben, zu danken. (Leonie Walle und Britta Heßberger)

